003 Egal: Was sollte eigentlich egal sein? Und was auch nicht?
S01:E03

003 Egal: Was sollte eigentlich egal sein? Und was auch nicht?

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In dieser Folge reflektiere ich über das Konzept “Es ist mir egal” im Kontext sozialer Medien und persönlicher Ausdrucksweise. Ich beziehe mich dabei auf Timo Hannemann. So wie ich das sehe, geht es nicht unbedingt darum, sich von Ergebnissen oder Reaktionen zu lösen, sondern von Erwartungen und dem Druck, etwas Bestimmtes erzielen zu wollen.

Ich finde den Satz “Expectation kills the experience” hilfreich und erkläre, dass das Loslassen von Erwartungen und das Beobachten des Geschehens im anderen Spielfeld (d.h. die Reaktion anderer) ermöglicht, sich frei zu fühlen und zu teilen, ohne sich Gedanken über die Meinungen anderer machen zu müssen.

Aber nicht alles ist und sollte egal sein. Darüber spreche ich auch. Ich unterscheide klar zwischen Dingen, die nicht egal sind (z.B. persönliche Entscheidungen, Gesundheit) und Dingen, die in Teilen egal sein dürfen (z.B. soziale Medien-Posts), wobei letztere als eine Möglichkeit zur Selbstwirksamkeit und zum Ausdruck betrachtet werden können, ohne sich von äußeren Reaktionen beeinflussen zu lassen.

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